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Über diese Location
Die Allgäuhalle in Kempten wurde 1928 von den Architekten Heydecker als Tierzuchthalle auf dem ehemaligen Viehmarktplatz der Stadt erbaut. Sie wurde hauptsächlich für den Handel mit Zuchtvieh genutzt, diente aber auch für Sport- und Massenveranstaltungen. Das Highlight ist das 2,5 Tonnen schwere Tiermodell "Roman", das erste Tierzuchtdenkmal Deutschlands. 1931 wurde ein großer Stallanbau mit Zollinger-Dach hinzugefügt. Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Halle als Außenlager für das Konzentrationslager Dachau verwendet, danach diente sie als Flüchtlingsunterkunft. Seit den 1950er Jahren trägt die Struktur den Namen "Allgäuhalle," der 1974 offiziell wurde, und seit 2015 steht sie unter Denkmalschutz. Die Halle ist keine typischer Veranstaltungsort, kann aber bei Bedarf mit entsprechenden Genehmigungen für größere Veranstaltungen genutzt werden.